Jesus hat uns zwei zentrale Aufträge hinterlassen

Jesus sprach zu ihnen: Machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,18-20)
Und das andere Jesuswort: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt; und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen beiden Geboten erfüllen sich alle Gesetzesworte so wie die der Propheten. (Matthäus 22,37-40)

Fassen wir zusammen: Indem wir Menschen für Christus gewinnen und sie zu echten Nachfolgern Christi machen, erfüllen wir das höchste Gebot der Liebe zu Gott und zu unseren Nächsten. Alles, was wir tun, muss sich diesem göttlichen Auftrag unterordnen! Dabei wissen wir, dass auch unser äußerster Einsatz vom Segen Gottes abhängig ist (Röm 9,10).

Weiter sind wir davon überzeugt, dass gesundes Gemeindewachstum nur möglich ist, wenn der neutestamentliche Auftrag in Ausgewogenheit ausgeführt wird. Eine Gemeinde, die einen Bereich überbetont (z.B. Evangelisation) und andere vernachlässigt (z.B. geistliches Leben), verkümmert auf lange Sicht.
Das bedeutet: Bekehrungen, Taufen und Gemeindezuwachs darf nicht abgekoppelt werden von der Arbeit „danach“. Das Gemeindeglied soll angeleitet werden zur Mitarbeit, zur persönlicher geistlichen Reife und zur Hingabe an den Auftrag (siehe oben: zwei zentrale Anliegen Jesu!).

Diesen Prozess wollen wir »ECHT wachsen« nennen:

E = Evangelistischer Lebensstil Gesellschaft erreichen
C = Christliche Gemeinschaft Gemeindemitglied werden
H = Hingegebener Dienst Gaben entdecken, Mitarbeiter werden
T = Tiefe Liebensbeziehung Gott von ganzem Herzen lieben lernen

Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Jesus Christus. (Epheser 4,15)

I. Unser Auftrag

Unser Auftrag ist, Gott zu ehren, indem wir Menschen für Christus gewinnen und sie zu echten Nachfolgern Christi machen.

II. Unsere Vision

Gott hat uns aufs Herz gelegt, dass:

  • möglichst viele Menschen mit der befreienden Wahrheit bekannt gemacht werden; dabei wollen wir uns besonders auf den Wonnegau konzentrieren
  • jeder Mensch Annahme, Wertschätzung und ein Zuhause bei Gott findet
  • jeder Christ lernt, seine Gaben im Reich Gottes einzusetzen
  • wir als Gemeinde in unserer Umgebung – wenn möglich deutschlandweit und in der ganzen Welt – Impulse zum Wachstum des Reiches Gottes setzen können.

III. Unsere Werte

1. Evangelistischer Lebensstil Gesellschaft (Bereich E)
(1.Thessalonicher 1,1-2; Lukas 14,23)

Wir leben in einer Gesellschaft, die ohne Gott verloren geht. Deshalb ist uns wichtig: (1) wir wollen ein glaubwürdiges Christsein leben, das die Liebe Jesu widerspiegelt; (2) wir beten dafür, dass andere Menschen Jesus Christus als ihren Erlöser kennen lernen; (3) wir begegnen Nichtchristen mit Wertschätzung und Annahme; (4) wir bieten Nichtchristen eine Beziehung an und laden sie zu Gemeindeangeboten ein; (5) wir sorgen in unseren Veranstaltungen für ansprechende Atmosphäre, biblischzeitgemäße Verkündigung und für transparent gelebten Glauben; (6) wir bieten Lebenshilfe und Diakonie.
2. Christliche Gemeinschaft Mitglieder (Bereich C)
(1.Petr 1,22; Römer 14,19; Epheser 4,29; Hebräer 13,17; 1.Thessalonicher 5,12-13; Matthäus 18,15-19)

Wir verstehen Gemeinde als eine Lebensgemeinschaft: (1) wir wollen auf Christus hin wachsen und stehen hinter dem „Leitbild der Gemeinde“; (2) wir engagieren uns verbindlich in einer Kleingruppe (Gebetskreis, Hauskreis); (3) wir begegnen einander in Liebe und Respekt; (4) wir ermutigen und ermahnen uns gegenseitig in Liebe; (5) wir unterstützen unsere Leiter und beten für sie.
3. Hingegebener Dienst Mitarbeit (Bereich H)
(1.Petrus 4,10; Epheser 4,11-12; Philipper 2,4)

Wir verstehen uns als eine Dienstgemeinschaft, die ihre Gaben zur Erfüllung von Gottes Auftrag einsetzt: (1) wir wollen unsere Gaben und Talente herausfinden, um sie im Reich Gottes einzusetzen; (2) jedes Mitglied lässt sich schulen und engagiert sich verbindlich in einem Dienstbereich; (3) wir wollen niemanden „verheizen“, sondern achten auf Balance zwischen Dienst in der Gemeinde und Familie, Ehe, Beruf und Erholung.
4. Geistliches Leben Tiefe Liebesbeziehung zu Gott (Bereich T)
(1.Petrus 4,11b; 1.Korinther 16,2; 3.Mose 27,30)

Zur Förderung des geistlichen Lebens ist es notwendig: (1) sich möglichst täglich Zeit zu Bibellese, Gebet und Reflektion zu nehmen; (2) an den Gemeindeveranstaltungen regelmäßig teilzunehmen; (3) mit Gottes Hilfe an unserem Charakter zu arbeiten; (4) mit unserem Verhalten Gott auch im Alltag Freude zu machen (Gedankenwelt, Umgang mit Arbeitskollegen, Kleidung); (5) das Reich Gottes auch finanziell zu unterstützen – wir empfehlen das biblische Prinzip des „Zehnten“; (6) dass wir Verantwortung für das geistliche Wachstum anderer übernehmen
5. Weltweite Mission Wachstum (Bereich W)
(Mt 28,18-20; Apg 1,8; 2.Kor 5,20)

Als Ortsgemeinde sind wir Teil des weltweiten, unsichtbaren Reiches Gottes. Deshalb kann uns weltweite Mission nicht gleichgültig sein. Das bedeutet: (1) wir unterstützen Missionswerke, zu denen wir einen Bezug haben; (2) wir fördern die Ausbildung von Pastoren und geistlichen Leitern; (3) wir fördern Evangelisation und Gemeindegründung in Deutschland; (4) wir streben Partnerschaften mit anderen Gemeinden an; (5) wir bemühen uns um eigene Missionsprojekte.

Bedeutung des Gemeindelogos

Gemeindelogo Bedeutung